Gedanken

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Gefühlsduselei

Respekt 

Sonne oder Vollmond?

 

 

Gefühlsduselei

 

Das Zeigen von ungewünschten Gefühlen braucht so oft eine gesonderte, oft künstlerische, Form.

Eine Form in Form eines Gedichtes, Songtextes oder Kunstwerkes.

 

Warum zeigen wir unangenehme Gefühle nicht? 

Warum leben wir sie nicht? 

Warum lassen wir sie nicht zu, sind lebendig und sprechen darüber?

 

Was ist so schlimm daran, sich verletzlich zu zeigen?

Mein Gegenüber ist es doch auch! 

So zu sein wie ich bin, in jedem Moment. Mich anzunehmen und zu lieben mit all meinen Gefühlen.

 

Die unterdrückten Gefühle und fehlende Selbstakzeptanz brechen immer mehr aus der Gesellschaft heraus: Wut, Frust, 

Aggression. Silvesteraggression. 

 

Wenn wir unangenehme Gefühle und unser Selbst weiterhin ablehnen, verstecken und verleugnen…wohin führt uns das?

Die eigene Person zunächst erst einmal in Ohnmacht, Krankheit, Sucht oder Depression.

Und die Gesellschaft?

Es braucht einen neuen Weg, einen anderen Umgang.

 

Der kann einfach nur bei jedem Selbst beginnen:

Sich selbst mit all seinen, oft uralten, Gefühlen anzunehmen, diese zu durchspüren, zu erleben.

Sie einfach da sein zu lassen. Man muss sie ja nicht lieben, aber man kann seine Nicht-Liebe umarmen.

Die Situation und das Gefühl so zu lieben, wie sie sind - ohne etwas verändern zu müssen.

Liebe drüberstreuen, draufpusten, verteilen.

 

Respekt

Respekt

Respekt in einer Welt, die jetzt gerade wieder so zweischneidig ist:

Alt und Neu. 

Respekt für alle Menschen - egal für welche Welt sie sich entscheiden. Welchen Weg sie gehen.

Das ist Frieden. Das ist Liebe.

Jeden so sein zu lassen wie er sein möchte, wie er leben möchte. Für welches Leben er sich auch entscheidet. Ob er - aus welchen Gründen auch immer - im Alten verharrt oder ob er die Neue Welt wählt. Eine Neue Welt, die Worte enthält wie Wertschätzung, Verständnis, gegenseitigem Respekt, Vielfalt.  Eine Neue Welt bestehend aus allem-was-ist. Die Polarität zulässt und darüber zu dem kommt, was über allem steht: 

Der Liebe. 

Sich selber einzugestehen, was da un(ter)bewusst in uns abläuft. Es freizulegen und anzuerkennen. Und den negativen, begrenzenden Gedanken und Programmen nicht mehr zu glauben. Sie enttarnen und nicht mehr in den rasenden Zug der Negativität einsteigen. 

Mit Leichtigkeit laufen dürfen. Stehen bleiben. Nach vorn schauen: Wo will ich hin? Was ist mein Ziel? Stimmt die Richtung noch?

Die Schönheit des Lebens wahrnehmen. Die dunkle (Gedanken)Brille abnehmen und das Hier und Jetzt spüren: Der Eine tut das indem er einen singenden Vogel beobachtet und ihm lauscht. Der Andere spürt sich und das Leben bei einem Tandem-Sprung. Lebendigkeit. Darum geht es doch, oder? Wie und wo fühle ich mich lebendig? Wo spüre ich Freude? 

Und dann das Wissen: Es geht nur in eine Richtung: Nach vorn. Hin zum Licht. Hin zum respektvollem Umgang miteinander. Es gibt kein zurück. Die Welt ist im Wandel. Innen und Aussen. Das Gegeneinander darf aufhören. Das Miteinander darf kommen. Jeder hat es selber in der Hand. Wertschätzung und gegenseitiges Verständnis.

Es ist so wundervoll in diesem Flow zu sein. Nicht, weil man irgendetwas getan oder geleistet hat. Sondern einfach weil man IST. Weil man den Fluss des Lebens in sich spürt. Mit dem ganzen Körper, dem ganzen Sein. 

Verbundenheit zu fühlen. Einfach zauberhaft. Alles ist leicht und hell. Mehr davon! Es ist wie eine Sucht. Eine Sucht ohne Alkohol und Drogen. Eine Sucht nach mehr Fliegen und Leichtigkeit. Und dieser unendlich tiefen Liebe zum Leben. 

Es kommt auch immer auf den Blickwinkel an - wo stehe ich, wo schaue ich hin? Stehe ich vor einem Wald aus lauter Bäumen und sehe das Licht nicht? Sehe nur vereinzelte Sonnenstrahlen? Oder stelle ich mich bewusst auf die andere Seite des Waldes - dahinter oder davor, je nachdem wie man es benennt:

Dann ist da Licht pur. Da ist Zusammenhalt. Freude. Wärme. Zufriedenheit. Verbundenheit. Lachen. Herzenswärme. Da sind aber auch Wut und Trauer. Da ist alles. Einfach alles. 

 

 „Zünde dein Leben an und suche die, die deine Flammen nähren.“ 

( Zitat Rumi - persischer Dichter des Mittelalters )

 

Und je mehr Menschen ihr eigenes Licht anzünden und sich verbinden um den Weg in diese Neue Welt zu gehen, desto stärker wird das Netz, welches sich über die Erde spannt. Wie ein großes Fischernetz.

Ein Lichtnetz. Funkelnde Lichter überall. Auf der ganzen Welt. Strahlend. Wunderschön.
 

 

 

Sonne 

oder  

Vollmond?

Sonne oder Vollmond?

Die Sonne - Quelle und Ursprung allen Lebens auf der Erde.

Sie wärmt. Sie nährt. Sie lässt wachsen.

So kraftvoll. So warm und so strahlend.

Mal versteckt sie sich. Mal heizt sie dem Menschen ein.

 

Aber eins ist sicher: Sie IST einfach.

Sie erschafft Leben auf der Erde aus sich selbst heraus.

Aus ihrem Dasein heraus.

 

Und sie beleuchtet den Mond. Macht ihn sichtbar.

 

Der Mond. Begleiter der Nacht.

Sternenzeit. Traumzeit. Unterbewusstseinszeit.

Stunden der Ruhe. Stunden der Regeneration.

 

Auch der Mond begleitet uns.

Ist an unserem Bio-Rhythmus beteiligt.

Ist Gestalter von Ebbe und Flut.

 

Sonne und Mond. Beide sind in Bezug zur Erde.

Zum Menschen. Zu den Tieren. Zum Leben.


Beide sind einfach aus sich selbst heraus.

 

Ist es das, was dem Menschen oft fehlt? Wonach es sich lohnt zu streben?

 

Dieses So-Sein. Da-Sein.

Zu sein wie man eben ist? Wie man im Kern ist? Tief in sich drin?

Ohne diesen grauen Mantel "Wie man zu sein hat?"    

Liebevolle Akzeptanz sich selbst gegenüber - mit Licht und Schatten. DAS ist bunt.

 

Sonne und Mond.

Passiv aus sich selbst heraus. Und irgendwie auch aktiv?

Indirekt aktiv, denn sie wirken, wirken, wirken.

 

©Copyright. Bilder, Texte und Fotos von Stefanie Bräunig